Mit Visionen und Leidenschaft dabei – Frauen bei der DB

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Ulrike, Fahrdienstleiterin, Quereinsteigerin, DB Netz, Blaufelden und Satteldorf

Ulrike ist Quereinsteigerin zur Fahrdienstleiterin bei DB Netz. Mit ihrer linken Hand bedient sie einen Hebel.
Ulrike ist Quereinsteigerin zur Fahrdienstleiterin bei DB Netz. Mit ihrer linken Hand bedient sie einen Hebel.

„Doch, mit 50 Jahren wird das noch was“

Der Wiedereinstieg in den Beruf kann mühsam sein. Erst recht nach 23 Jahren, in denen man die Familie mit drei Kindern rund um die Uhr versorgt hat. Doch bei Ulrike hat es geklappt. „Alles richtig gemacht“, sagt heute die Fahrdienstleiterin aus Baden-Württemberg. Sie ist jetzt seit sechs Jahren im Stellwerk Blaufelden und Satteldorf tätig und stellt dort Weichen und Signale. Außerdem hört sie den Funk ab und tauscht sich dann mit ihren Kolleginnen und Kollegen über Verspätungen und Störungen aus.

Angefangen hat alles 1980: Damals lebte Ulrike in München und machte eine Ausbildung zur Nachrichtengerätemechanikerin und Informationselektrikerin bei der Deutschen Bahn. Sie lernte dort bohren, drehen und Schaltpläne lesen. Danach arbeitete sie sechs Jahre im Signaldienst bis die Auszeit für die Familie kam.

Dann wollte Ulrike bei der Deutschen Bahn wieder loslegen, doch sie hatte Zweifel. „Nach so einer langen Pause hatte ich große Bedenken“, sagt Ulrike. Sie überlegte sich: „alter Beruf und viele Lehrgänge oder Neuanfang“. Ihre Vorgesetzten ermutigten sie für den Neuanfang und sich zur Fahrdienstleiterin ausbilden zu lassen. Die DB unterstützte sie dabei voll und heute ist Ulrike seit über fünf Jahren im Dienst. „Auf keinen Fall sollte man denken: Ach, mit 50 Jahren wird das doch nichts mehr. Doch, mit 50 wird das noch was.“ Ulrike ermutigt deshalb jeden, motiviert an das Lernen heranzugehen und offen zu sein, neue Wege zu gehen.

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