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Verkehrsprojelkt Deutsche Einheit

Großprojekte

Über das Verkehrsprojekt Deutsche Einheit

Die Bahnmagistrale Nürnberg - Erfurt - Leipzig/Halle - Berlin wird gerne als „Deutschlands längste Baustelle“ bezeichnet. Wir nennen das Zehn-Milliarden-Projekt VDE 8,  auch Verkehrsprojekt Deutsche Einheit. Denn es wurde bereits 1991 von der Bundesregierung beschlossen, mit dem Ziel die Verkehrsanbindung zwischen Ost und West, Nord und Süd zu verbessern.

 

Eine neure Ära des Bahnreisens

Das Großprojekt läutet den Beginn einer neuen Ära des Bahnreisens ein. Es stellt einen wichtigen Lückenschluss im deutschen Schnellbahnnetz dar und punktet mit Innovationen, die Maßstäbe setzen: Neuartige Brückenkonstruktionen, ein modernes Sicherheitskonzept in den Tunneln, ein Zugleitsystem ohne Signale an der Strecke, ein behindertengerechter Ausbau der Bahnsteige, Lärmschutzmaßnahmen für Anwohner sowie Ausgleich für Eingriffe in die Natur.

 

Brücken „aus einem Guss“

Einige der neu errichteten Bauwerke sind im wortwörtlichen Sinne ausgezeichnet: Der „Deutsche Brückenpreis“ 2012 und 2014 ging beispielsweise an die Scherkondetalbrücke und die Gänsebachtalbrücke. Gelobt wurde hier jeweils die ästhetisch überzeugende Konstruktion, ermöglicht durch die so genannte integrale Bauweise. Denn erstmals beim Eisenbahnbrückenbau in Deutschland haben die Ingenieure auf wartungsintensive und verschleißanfällige Lager und Fugen verzichtet und sich stattdessen für den Brückenbau „aus einem Guss“ entschieden.

Im Jahr 2017 sollen die Arbeiten in weiten Teilen abgeschlossen sein. Dann können Hochgeschwindigkeitszüge auf der neuen Strecke fahren - mit bis zu 300 km/h. Sie bringen Menschen zwischen Berlin und München in Rekordzeiten von Stadt zu Stadt.

Projektziele

  • Verringerung der Fahrtzeiten: Die Fahrzeiten werden sich erheblich reduzieren - statt z.B. bislang sechs Stunden wird die Fahrt von München nach Berlin nur noch rund vier Stunden dauern.
  • Anbindung der Region ans schnelle Netz: Die neue Strecke ermöglicht bessere Verbindungen zwischen den Städten. Die Knoten Erfurt, Halle und Leipzig werden zu zentralen Übergangspunkten in die Region.
  • Entlastung vom Güterverkehr: Durch eine 13 Kilometer lange Güterzugtrasse wird das Nadelöhr Nürnberg entlastet.